2_Angekommen und gleich Zuhause gefühlt!_Christa in Simbabwe Dezember 2018

Angekommen und gleich Zuhause gefühlt!

Sonntag und Montag, 2-3.12.18

Judith mit Keisha

In Mutare angekommen!
Bevor wir in den Kindergarten gefahren sind, haben wir erst eingekauft. Es ist erschreckend zu sehen, wie die Preise gestiegen sind. Die Gehälter aber nicht. Bei vielen Waren steht gar kein Preis mehr, da er sich ständig ändert, je nach Verfügbarkeit. Nur noch in großen Läden kann man elektronisch mit der einheimischen Währung Bond zahlen, ansonsten wird nur noch bar akzeptiert, oft sogar nur noch US Dollar. Da die Menschen – wenn sie denn Arbeit haben – aber in Bonds bezahlt werden und praktisch immer bargeldlos – haben sie kaum eine Chance mit der Entwicklung Schritt zu halten. Auf der Bank darf man in der Woche nur 20 Bonds abheben, dementsprechend lange Schlangen gibt es. Das heisst, man hat vielleicht Geld auf der Bank, kommt aber nicht dran. US-Dollar bekommt man nur auf dem Schwarzmarkt. Wir können von Glück sagen, daß wir US-Dollar haben! Die Engpässe bei den Grundnahrungsmittel, wie Mehl und Öl macht die Sache nicht einfacher. Wir haben uns auch in die lange Schlange nach Mosambique eingereiht um Mehl und Reis zu bekommen. Gott sei Dank sind wir auch hier nicht ganz so abhängig, weil wir mit unseren 50kg Weizen und unserer Mühle uns auch so versorgen können.

Im Kindergarten hat mich Judith begrüßt zusammen mit Bingo unserem neuen Mitglied in der Bongai Shamwari Familie.

William unser Hundtrainer, zeigt den Kindern, wie sie mit Bingo umgehen müssen.
Bingo wird mit „Leckerly“ erzogen. Heißt, immer wenn er was gut macht, bekommt er eins.
Ob Kind oder Hund – Wasser ist Wasser!
Judith mit Bingo und Nachbarskindern

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Er ist ein etwa vier Monate alter Mix aus zimbabwischer Straßenmischung und deutschem Schäferhund. Ist doch eine passende Mischung, oder? Wie alle jungen Hunde, macht er viel Unsinn und hat es besonders auf die Schuhe unserer Kinder abgesehen. Aber er wird jeden Tag trainiert und macht große Fortschritte. Er soll nicht nur Wachhund sein, sondern auch Freund der Kinder. Die Freude war natürlich groß am Montag alle wieder zu sehen!

 

 

Die Kinder haben riesige Fortschritte gemacht und es ist schön zu sehen, wie sie nun ganz selbstverständlich die großen Puzzle machen können, die vor zwei Monaten noch ausserhalb jeder Reichweite lagen. Mit dem gespendeten Waffeleisen sind wir gleich in die Produktion von Eiswaffeln eingestiegen, um an unserer Graduierungsfeier am Freitag selbstgemachtes Yoghurteis mit leckeren Waffeln als krönenden Abschluß zu haben!

 

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