11_Weihnachten: Christa in Zimbabwe 2018

Weihnachten zu feiern bei fast 40 Grad ist für einen Europäer sehr ungewohnt. Ich hatte alle unsere Witwen mit ihren Familien eingeladen. Das sind Rudo, sie kam mit 9!! Kinder – sie hatte Neffen und Nichten zu Besuch, Fungai und Loreen, beide mit ihren beiden Mädels. Außerdem waren noch Gwaradas, der Holzkünstler mit Familie da und Joina, Takunda und Gift sind auch irgenwie dazugerutscht! Wie hat meine Oma Hämmele immer gesagt: Siehst du Gäste kommen, giess Wasser zur Suppe, heiß alle Willkommen!

Tatenda mit seiner Frau Tichakunda beim Grillen. Es gab Beef und Chicken für die Gäste.

Der einzige Haken an der Weihnachtsgeschichte war, dass ich den Tag verwechselt habe. Ich war überzeugt noch einen Tag für die Vorbereitungen zu haben! Erst als meine Schwester mir Frohe Weihnachten gewünscht hat und auch sonst viele Weihnachtsgrüße übers Handy eingeflogen sind, ist mir gedämmert, dass da was nicht stimmt mit meiner Zeitrechnung. Das war Mittags um 1.00 Uhr, um 16.00 Uhr waren die Gäste geladen. Ich glaube ich habe noch nie so schnell gekocht und gebacken. Gott sei Dank hat mir Tichakunda geholfen, sie wohnen gleich nebenan! Es gab Reissalat mit frischer Kokosnuss und Ananas, Kartoffelsalat, Knoblauchbrot, Bohnensalat und Grüner Salat und einen Käsekuchen mit Obstsalat – das meiste frisch aus dem Garten!

Fungais Tochter Takutenda mit Shelton auf unserem Restchair, den Tatenda gemacht hat.

Aber wir sind ja in Afrika, da spielt Zeit eine andere Rolle! So kamen zwar um 16.00 Uhr einige Gäste, aber die wurden gleich eingespannt, den Baum zu schmücken. Die Geschenke waren nicht eingepackt, aber das war auch nicht schlimm. Beim Essen haben wir dann alle zusammen geholfen, die Weihnachtsgeschichte haben wir als Bilderbuch angeschaut und es wurde ein wuseliges und wunderschönes Fest mit den Kids und allen anderen.

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